Was ein Dorf in Franken mit unserem Olivenöl verbindet

soinhofenJetzt ist auch gerade wieder Weihnachtsmarkt in Solnhofen, dem steinreichen Dorf im Altmühltal, manchen besser bekannt unter dem Motto "Die Welt in Stein".

Vor und im alten Klostergemäuer weihnachtet es auch dieses Jahr wieder sehr.

Allerdings ist es dieses mal nicht der Weihnachtsmarkt, den wir hier in den Mittelpunkt stellen wollen, sondern einen in Solnhofen sehr bekannten Herrn und dessen Erfindung, nämlich Alois Senefelder und dessen Lithographie, sprich den Steindruck.

Alois Senefelder´s Werdegang  begann eigentlich weit weg vom Solnhofener weltbekannten Plattenkalk,nämlich eher als Student der Rechtswissenschaften, aber vor allem auch als Schauspieler, Literat und Sänger.

Als er im Jahre 1796 während eines Spaziergangs durch den verregneten Wald bemerkte, dass sich ein Blatt auf einem Stein abgezeichnet hatte, bekam er die Idee auf Stein zu ätzen, was ihm aber mangels ausreichender Zeichenkünste sehr schwer fiel. Er bediente sich also der Notenschrift und druckte so zuerst als erstes Werk eine Kopie eines alten Gesangbuchauszugs. Aber was hat das jetzt alles mit Solnhofen zu tun? Und mit unserem Öl aus Córdoba?

1.)   Senefelder fand heraus, dass gerade der Plattenkalk aus Solnhofen auf Grund seiner feinkörnigen Oberfläche mehr als nur ideal zum Druck auf Stein geeignet war. Senefelder zeichnete zunächst auf die plangeschliffene Steinplatte mit fetthaltiger Tusche  oder Kreide seitenverkehrt die zu druckenden Partien, wodurch diese Stellen wasserabweisend wurden. Danach befeuchtete er die Druckform mit einer wässrigen Lösung aus Gummiarabikum  und verdünnter Salpetersäure  was bewirkte, dass die nicht beschrifteten Stellen Wasser hielten und so fettabweisend wurden. Die im dritten Arbeitsgang mit einer Rolle aufgebrachte fetthaltige Druckfarbe haftete nur noch an den wasserabweisenden Partien. Schließlich wurde ein Bogen Papier auf den Stein gelegt und die Druckfarbe durch kräftiges Aufpressen übertragen.

2.)   In Zusammenarbeit mit Sponsoren wurden die Lithographiepressen erarbeitet, perfektioniert und 1799 erfolgte die erste öffentliche Anwendung der Lithographie in Offenbach am Main, nach dem ein Musikverleger das Patent dazu erworben hatte (Mozarts Klavierkonzerte erschienen ab 1800 als erste lithografische Notendrucke.!).

3.)   Die Lithographie wurde und wird vor allem auch von Künstlern zur Verfielfältigung Ihrer Werke sehr geschätzt, da diese die jeweilige künstlerische Handschrift intakt lässt und diese nicht verfälscht. Auch dazu trägt der Plattenkalk aus dem fränkischen Dorf erheblich bei.

Olivar de la LunaSo, und genau dieser letzte Punkt führt uns von Solnhofen und Senefelder´s Erfindung nach Córdoba und unserem ökologischen Olivenöl, Olivar de la Luna.

Denn genau die mondblauen Verpackungen, sei es die Flasche oder die Dose,dieses Familienbetriebs in Andalusien, werden liebevoll mit Lithodruck hergestellt.

soinhofenGenau wie die Natur Senefelder zu seiner Erfindung brachte, so bringt auch die Natur unser ökologisches Olivenöl aus Córdoba Ihnen näher, und das in perfekter Liaison mit dem verträumten fränkischen Dorf,dass nicht nur steinreich ist,sondern auch noch weltbekannt fur die Grundlage bester Lithoqualität.

Marc Chagall, der sich auch der Lithographie bediente (wie im Museum in Solnhofen zu sehen ist) sagte: „Die Kunst ist vor allem ein Seelenzustand“. So sehen es Künstler und so fühlt man es auch in Córdoba, wenn grünes Gold auf fränkisch geprägten Steindruck trifft.

Quelle; wikipedia, www.solnhofen.de )